01 -
Als Erstes schnippeln wir die Zwiebel und den Knoblauch fein, reiben den Ingwer. Ich vergesse hier jedes Mal, die Linsen zu spülen, also mach du das lieber gleich! Die roten Linsen unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist. Das ist wichtig, damit sie später nicht zu viel schäumen und das Curry schön wird. Einmal hab ich das vergessen, und das Curry war voller Schaum – sah nicht so appetitlich aus!
02 -
In einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen. Die gewürfelte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, das dauert so 3-4 Minuten. Dann den Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazugeben und etwa eine weitere Minute mitbraten, bis es herrlich duftet. Hier fängt die Magie an, ich liebe diesen Geruch, da weiß man, dass was Gutes kommt!
03 -
Nun die rote Currypaste hinzufügen und etwa eine Minute unter Rühren mitbraten. Achte darauf, dass sie nicht anbrennt, sonst wird sie bitter. Ich hab das mal übersehen, weil ich abgelenkt war, und das ganze Curry war ruiniert. Lieber kurz und kräftig umrühren, bis sich die Aromen schön entfaltet haben. Es duftet dann so wunderbar intensiv!
04 -
Die abgespülten roten Linsen, die passierten Tomaten, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe in den Topf geben. Alles gut umrühren, zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren. Lass es bei niedriger Hitze etwa 15-20 Minuten köcheln, oder bis die Linsen weich sind. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit nichts am Boden kleben bleibt. Ich hab schon mal einen Topf angebrannt, weil ich es vergessen hab, das war ein Desaster!
05 -
Wenn die Linsen gar sind und das Curry schön cremig ist, den frischen Spinat dazugeben und unterheben, bis er zusammenfällt. Das dauert nur ein paar Minuten. Zum Schluss einen guten Spritzer Limettensaft dazu. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Manchmal braucht es noch einen kleinen Kick, da bin ich ehrlich.
06 -
Das cremige Linsencurry auf Reis oder mit Naan-Brot servieren. Mit frischem Koriander bestreuen, wenn du ihn magst. Manchmal werfe ich noch ein paar geröstete Kokoschips oder Cashewnüsse drüber, das gibt einen tollen Crunch. Es ist einfach so ein wohliges Gefühl, wenn man den ersten Bissen nimmt. Ein echter Seelenwärmer, sag ich dir!