01 -
Die Hühnerbrust waschen, trocken tupfen und dann vorsichtig in mundgerechte Stücke schneiden. Ich mach das immer mit einem scharfen Messer, damit die Stücke schön gleichmäßig werden. Manchmal sind die Stücke am Ende etwas ungleichmäßig, aber das macht nichts, Hauptsache, sie sind nicht zu groß. Ich liebe es, wenn ich die rohe Hühnerbrust anfasse und weiß, dass daraus bald etwas so Wärmendes wird. Das ist der erste Schritt zu einem richtig guten Suppen-Erlebnis, vertrau mir!
02 -
Jetzt kommt der Schnippel-Marathon! Karotten schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden, Sellerie putzen und würfeln, Zwiebel fein hacken und Knoblauch pressen oder ebenfalls fein hacken. Ingwer schälen und reiben. Das ist der Teil, wo ich oft meine Lieblingsmusik anmache und mich einfach in die Aufgabe vertiefe. Manchmal vergesse ich dabei die Zeit, aber der Duft von frischem Gemüse ist einfach so herrlich! Und ja, die Zwiebel bringt mich jedes Mal zum Weinen, aber das ist Teil des Rituals, oder?
03 -
In einem großen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln und Sellerie darin glasig dünsten, das dauert so etwa 3-5 Minuten. Dann die Karotten, Knoblauch und geriebenen Ingwer dazugeben und alles für weitere 2-3 Minuten mitbraten, bis es duftet. Oh, dieser Geruch! Das ist der Moment, wo die Küche anfängt, richtig nach Zuhause zu riechen. Ich hab mal versucht, das Gemüse nicht anzubraten, und es war... okay, aber nicht annähernd so aromatisch. Also, diesen Schritt nicht überspringen!
04 -
Jetzt die Hühnerbruststücke zum Gemüse in den Topf geben und kurz von allen Seiten anbraten, bis sie leicht Farbe bekommen. Das ist wichtig, damit sie ihren Geschmack besser entfalten können. Dann die Hühnerbrühe angießen und das Lorbeerblatt hinzufügen. Vorsicht, es kann etwas spritzen! Ich hab mir dabei schon mal die Finger verbrannt, also sei vorsichtig! Jetzt das Ganze aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren.
05 -
Die Suppe zugedeckt bei niedriger Hitze für etwa 15-20 Minuten köcheln lassen, oder bis das Hühnerfleisch gar und zart ist. In dieser Zeit ziehen alle Aromen wunderbar in die Brühe ein. Ich nehme gerne ein Stück Hühnchen raus und probiere, ob es schon perfekt ist. Dann ist der Moment, um mit Salz und Pfeffer abzuschmecken. Lieber vorsichtig anfangen und nach und nach mehr dazugeben. Ich hab's einmal total versalzen, das war ein Desaster! Also, immer mal wieder probieren.
06 -
Das Lorbeerblatt aus der Suppe fischen – bloß nicht vergessen! Dann die frische Petersilie grob hacken und großzügig unterrühren. Wenn du Nudeln oder Reis dazu möchtest, koche sie kurz vorher in der Suppe gar. Die Petersilie gibt der Suppe diesen frischen, grünen Touch, der einfach perfekt ist. Jetzt in tiefe Teller füllen, vielleicht noch einen extra Petersilienzweig als Deko, und genießen. Der Dampf, der aufsteigt, der Duft... hach, das ist einfach pures Glück!